Hallo meine lieben Geschwister,
heute werde ich mich mit euch auseinandersetzen, wie das Böse arbeitet. Denn das Böse ist sehr trickreich. Haben wir erst mal seine Pläne aufgedeckt, dann versucht er es mit weiteren trickreichen Plänen. Die sind so trickreich, dass wir es uns nicht sofort bewusst sind.
Das Böse liebt es, unsere Gedanken zu manipulieren. Ständig flüstert er uns etwas zu, welches wir als unsere eigenen Gedanken definieren. Meistens sind es negative Gedanken. Diesen sollten wir uns widersetzen. Aber es sind auch trickreiche Gedanken, welches wir als gut definieren, es aber nicht mit der Bibel übereinstimmt, denn es sind versteckte Lügen. Deshalb sollen wir immer alles prüfen, damit wir nicht reingelegt werden.
1. Thessalonicher 5:21-22
Prüft jedoch alles und behaltet das Gute! Das Böse aber – ganz gleich in welcher Form – sollt ihr meiden.
Aber mit der Zeit lernt man auch den Unterschied kennen, ob es die Stimme des Herrn ist oder die Stimme des Bösen. Was ich herausfinden konnte, die Stimme des Bösen ist immer unruhig, gestresst und manchmal ergibt das Gesagte keinen Sinn. Es ist verwirrend. Außerdem antworten sie zu voreilig und sind immer laut. Die Stimme des Herrn ist ruhig, friedlich, manchmal sehr sehr leise (so leise, dass man wirklich genau zuhören muss) und weise. Seine Weisheit stimmt immer mit der Bibel überein. Außerdem hat er einen sehr hohen Wortschatz, der höchste überhaupt. Das Böse kann ihm nicht das Wasser reichen. Außerdem bekräftigt der Herr immer alles mit einem "Amen", wenn unser Gesagtes seiner Weisheit und der Bibel entspricht. Aber wichtig, immer alles prüfen um nicht reingelegt zu werden (siehe Bibelvers oben).
Das Böse arbeitet aber auch durch Situationen. Wenn wir ein Zeil anstreben und keine so guten Hindernisse kommen. Ein Beispiel war kurz vor meiner Taufe. Ich bin mit dem Zug nach Stuttgart gefahren, um mich taufen zu lassen. Während der Zugfahrt ist der Zug für eine Weile stehen geblieben wegen einigen Gründen. Ein anderes Beispiel, jedes mal, wenn ich mir vorgenommen habe, mich eine bestimmte Zeit dem Herrn zu widmen und ins Gebet zu gehen, kamen ständige unerwartete Anrufe oder Menschen im Umkreis haben einen nicht in Ruhe gelassen. Es waren lauter Ablenkungen. Ein weiteres Beispiel, ich wollte nach London fliegen um meine Oma zu besuchen, weil mir der Herr mitteilte, dies wird das letzte mal sein, dass ich sie sehe. Mein Mann hatte vom Arbeitsplatz ein paar Tage frei, so hat das gepasst. Einige Zeit später meldete sich sein Arbeitsplatz, er müsse arbeiten kommen. Da wir es schon geplant hatten, sagten wir, dass es nicht möglich sei. Das hat dem Arbeitsplatz nicht gefallen, aber mussten es akzeptieren. Kurz bevor wir unser Ticket buchen wollten, wurde mein Mann krank, so war es uns überhaupt nicht möglich meine Oma zu besuchen. Das Böse möchte einen immer vom Ziel abhalten.
Das Böse arbeitet aber auch durch Emotionen. Das sind sündige Emotionen wie Neid, Hass, Wut, Eifersucht, usw. Verursacht werden sie gerne durch andere Menschen (durch Einfluss des Bösen), aber auch durch uns selbst an andere Menschen, wenn wir uns vom Bösen beeinflussen lassen. Aber viele glauben unbewusst dem Bösen mit folgendem Ziel, die Anderen verändern zu wollen. Doch die Wahrheit ist, wenn man andere verändern möchte, muss man sich erst selbst verändern. Man muss selber zu dem werden, was die Person werden soll. Möchte man die Person zur Liebe hinführen, muss man die Person in Liebe begegnen. Das bedeutet: Gleiches zieht Gleiches an.
Lukas 6:41-42
Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Mitmenschen, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu ihm sagen: ›Mein Freund, komm her! Ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen!‹, und dabei erkennst du nicht, dass du selbst einen Balken in deinem Auge hast! Du Heuchler! Entferne zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du klar sehen, um auch den Splitter aus dem Auge deines Mitmenschen zu ziehen.
Ein weiteres Beispiel sind alte Gewohnheiten, die wir los werden wollen. Dazu zählen zum Beispiel Verführungen, Süchte (z.B. Rauchen, Alkohol), Wörter, die wir ablegen wollen, negative Gedanken, Frustessen, usw. Wir kämpfen mit allen mitteln daran, diesen zu Widerstehen und nach einer Weile fallen wir doch wieder. Denn das Böse versucht uns in unsere alte Gewohnheit fallen zu lassen. Er möchte nicht, dass es uns gut geht. Wir müssen mit Hilfe des Herrn dem ganzen versuchen zu widerstehen, egal wie schwer es ist.
Das Böse arbeitet auch durch andere Menschen, wenn Menschen das Böse in ihrem Leben zulassen. Alle Sünden ist für das Böse eine Einladung. Und die plötzliche Handlung ist für diese Person in den meisten fällen einfach ungewöhnlich. Aus respektvollen Gründen sollte die Person eigentlich wissen, dass es unangemessene Verhaltensweisen sind. Aber trotzdem passiert es. Ein Beispiel: Ein Mensch wird auf einmal sauer. Oder der Mensch fängt auf einmal an sich über gewisse Sachen zu ärgern und eine Diskussion anzufangen, obwohl es keinen Grund dafür gibt, denn es ist nur eine Kleinigkeit. Genauso ist es aber auch, wenn man sich über jemand aufregt und deswegen lauter negative Worte und Gedanken fallen. Wer das zulässt, der macht das Böse glücklich. Wir sollen uns aber eher dem Bösen widersetzen und den Herrn glücklich machen. Also müssen wir bewusst mit dem Herrn daran arbeiten zu verhindern, dass das Böse uns nicht angreift. Aber solange wir auf der Welt sind, werden wir immer diese Angriffe erleben. Deswegen brauchen wir in allen Lebensbereichen den Herrn. Den nur mit ihm ist es möglich dem Bösen zu widerstehen. Wir brauchen dafür einfach seine Hilfe.
Aber die bösen Angriffe kommen meistens immer kurz bevor wir unser Ziel erreichen. Denn sie wollen uns immer aufhalten. Anstatt sich wegen den Angriffen sorgen zu machen, sollten wir uns erst recht ermutigen weiter zu machen. Denn dies bestätigt, dass wir unser Ziel fast erreicht haben. Es fehlt nur noch ein kleiner Schritt. Für den Herrn ist es nicht wichtig wie lange wir für unser Ziel brauchen, für ihn ist es wichtig, dass wir mit Ihm weitermachen, bis wir das Ziel erreicht haben. Außerdem müssen wir es nicht alleine machen. Unser Herr ist immer da und hilft uns. Sehen wir es als Motivation an. Außerdem hat der Herr gesagt, wir sollen uns nicht sorgen. Denn Sorgen führt zu Selbstmitleid was zur Sünde führen kann.
Gottes reichen Segen meine lieben Geschwister.
Christina
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