DAS ERSTE GEBOT
Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Was heißt das?
Dass wir Gott über alle Dinge vertrauen, lieben und fürchten. Er soll immer an erster Stelle in allem stehen. Sogar vor der eigenen Familie, Ehepartner, Freunde, also vor allen Menschen. Denn wer sich selbst an erster Stelle setzt, dem droht die Gefahr den Namen des Herrn zu missbrauchen, weil er sich gegen den Herrn entschieden hat. Außerdem sollen wir keinen Götzendienst betreiben, keine anderen Götter, Menschen, Tiere oder materielle Dinge (generell weltliche Dinge) anbeten, denn es gibt nur einen Gott, und das ist unser Herr und Gott. Wir sollen auch keine Statue oder Gegenstände von etwas anfertigen und es anbeten. Leider kommt das in der heutigen Zeit sehr oft vor, z.B. gewisse Wünsche ohne Gott zu erfüllen und dafür große Opfer zu bringen, weil das Herz daran hängt. Bei manchen führt es sogar zum Leid der Anderen. Große Opfer sollte nur Gott gebühren und das Herz sollte ihm gehören. Außerdem kann man nicht zwei Götter gleichzeitig dienen. Also entscheiden wir uns lieber für unser einzig wahren Gott, unser Herr, der lebendig ist. Denn Ihn gibt es wirklich und er offenbart sich uns auch wenn wir von Herzen nach Ihn suchen. Alle anderen Götter sind tot. Die gibt es nicht und lassen sich auch nicht finden.
Josua 24:23
Da forderte Josua sie auf: "Werft alle Götzenfiguren weg, die ihr noch besitzt. Wendet euch von ganzem Herzen dem Herrn, dem Gott Israels zu!"
1. Korinther 8:4
Dürfen wir also Opferfleisch essen oder nicht? Ihr habt recht, wenn ihr sagt: "Es gibt außer dem Gott gar keine anderen Götter."
1. Korinther 7:30-31
Wer weint, soll sich von seiner Trauer nicht gefangen nehmen lassen, und wer sich freut, lasse sich dadurch nicht vom Wesentlichen abbringen. Wenn ihr etwas kauft, betrachtet es so, als könntet ihr es nicht behalten. Verliert euch nicht an diese Welt, auch wenn ihr in ihr lebt. Denn diese Welt mit allem, was sie zu bieten hat, wird bald vergehen.
Matthäus 7:7-8
Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet! Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.
DAS ZWEITE GEBOT
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.
Was heißt das?
Dass wir bei seinem Namen nicht fluchen, schwören oder lügen, sondern ihn in unserer Not anrufen, zu ihm beten, ihn loben, preisen und ihm danken.
Manchmal schwören wir bei seinem Namen bereits unbewusst. Besonders in Situationen wenn z.B. etwas nicht so läuft wie wir es erwarten, dann sagen wir unbewusst z.B. "Oh mein ....!" Genauso ist es mit dem Namen "Jesus". Das sollte uns bewusster werden und es uns abgewöhnen. Denn unserem Herrn gefällt das nicht. Denn wir wollen uns ja nicht von Ihm abwenden. Sollte es trotzdem passieren, dann sollten wir stattdessen z.B. sagen: "Oh mein Gott, ich liebe Dich von ganzem Herzen" oder "Oh mein Gott, Du bist so gut". Ansonsten den Herrn von ganzem Herzen um Vergebung bitten und Buße tun.
5. Mose 5:11
Du sollst meinen Namen nicht missbrauchen, denn ich bin der Herr, dein Gott! Ich lasse keinen ungestraft, der das tut!
Hebräer 3:12
Achtet deshalb darauf, liebe Brüder und Schwestern, dass ihr euch nicht ebenso durch eure Widerspenstigkeit und Unglauben verleiten lasst und euch - wie eure Vorfahren - von dem lebendigen Gott abwendet.
DAS DRITTE GEBOT
Du sollst den Feiertag heiligen.
Was heißt das?
Dass wir die Predigt und sein Wort nicht verachten, sondern es gerne hören und daraus lernen. Außerdem sollen wir das Gehörte auch in die Tat umsetzen und unser Leben danach ausrichten. Denn diese sind Worte Gottes und Gott möchte immer nur das Beste für uns. Außerdem sind wir Ihm dadurch gehorsam. Dies sagt auch, dass es ein Tag in der Woche geben sollte, wo wir uns ausruhen und diesen Tag unsern Herrn komplett widmen. Denn Er wird dafür sorgen, dass wir uns ausruhen können.
Matthäus 11:28
Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Ruhe geben.
DAS VIERTE GEBOT
Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
Was heißt das?
Dass wir unsere Eltern nicht verachten oder sie verärgern, sondern sie in Ehren halten, sie lieb und wert halten. Das gilt auch in Zeiten der Not, dass wir für sie da sind und uns um sie kümmern. Auch wenn es an die Grenzen geht. Wir schieben sie nicht ab. Wir müssen für sie für jederzeit Hilfsbereit sein und Opfer geben, auch wenn es nicht einfach ist. Denn sie haben es verdient. In unserer Kindheit haben sie auch alles gegeben, dass es uns gut geht und alles haben was wir brauchen. Sie haben sich für uns geopfert und sich selbst an letzter Stelle gesetzt.
1. Timotheus 5:4
Sind aber Kinder oder Enkel da, dann sollen diese lernen, zuerst in der eigenen Familie Gottes Willen zu tun und ihre Angehörigen zu versorgen. Es gefällt Gott, wenn sie auf diese Weise ihre Dankbarkeit zeigen für das, was sie von ihnen empfangen haben.
1 Timotheus 5:8
Wer sich aber weigert, seine Angehörigen zu versorgen - vor allem die eigenen Familienmitglieder -, der verleugnet damit den Glauben; er ist schlimmer als einer, der von Gott nichts wissen will.
DAS FÜNFTE GEBOT
Du sollst nicht töten.
Was heißt das?
Dass wir unserem Nächsten kein Leid antun, sondern ihm helfen, ihm beistehen in allen Nöten. Dies gilt für den körperlichen, geistigen und seelischen Leid. Denn auch Worte können töten. Sie können zu einem geistigen Tod führen. Denn Worte können schärfer sein als ein Schwert. Deshalb seien wir uns unserer Worte bewusst. Sprechen wir nur positives aus. Haben wir aber nichts positives zu sagen, dann sagen wir am besten gar nichts.
Matthäus 5:21-22
Wie ihr wisst, wurde unseren Vorfahren gesagt: "Du sollst nicht töten! Wer aber einen Mord begeht, muss vor Gericht gestellt werden." Doch ich sage euch: Schon wer auf seinen Mitmenschen zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu ihm sagt: "Du Schwachkopf!" der gehört vor den Hohen Rat, und wer ihn verflucht, der verdient es, ins Feuer der Hölle geworfen zu werden.
DAS SECHSTE GEBOT
Du sollst nicht ehebrechen.
Was heißt das?
Dass wir in der Ehe einander lieben und ehren. Ein Ehebruch ist in Gottes Augen nicht nur die Scheidung, sondern allein auch schon der Gedanke an Lust an eine andere Person des gegenteiligen Geschlechts. Dazu zählt auch das lustvolle Anschauen anderer Personen und auch das Anschauen von solchen Videos und Prospekte. Denn wer das macht, der denkt meistens nur an diese Lust.
Matthäus 5:27-28
Ihr wisst, dass es heißt: ›Du sollst nicht die Ehe brechen!‹ Doch ich sage euch: Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen.
Sprüche 4:23
Was ich dir rate ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben!
DAS SIEBENTE GEBOT
Du sollst nicht stehlen.
Was heißt das?
Dass wir unseren Nächsten nicht bestehlen oder betrügen, sondern ihm helfen, sein Gut zu behüten. Nutze niemanden zu deinem eigenen Vorteil aus. Denn wenn die Gier zuschlägt, dann hat man immer mehr das Verlangen mehr besitzen zu wollen. Egal wie viel man besitzt, es ist nie genug. Und dies führt zu Unzufriedenheit und kann dazu veranlassen zu stehlen. Stattdessen ist es am besten dafür zu sorgen, dass das Hab und Gut beim Besitzer bleibt. Denn weniger ist mehr. Wir sollen uns nicht an weltliche Dinge klammern, sondern eher an das Himmelreich. Denn auf der Welt ist alles vergänglich, im Himmelreich ist alles ewig. Besitzen wir auf dieser Welt nur das, was wir wirklich benötigen und teilen es mit den Anderen, denn es wird nicht für immer in unser Besitz sein.
Matthäus 6:19-21
Häuft in dieser Welt keine Reichtümer an! Sie werden nur von Motten und Rost zerfressen oder von Einbrechern gestohlen! Sammelt euch vielmehr Schätze im Hi mmel, die unvergänglich sind und die kein Dieb mitnehmen kann. Wo nämlich euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.
3. Mose 19:11
Ihr sollt nicht stehlen, nicht lügen und einander betrügen!
DAS ACHTE GEBOT
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
Was heißt das?
Dass wir unseren Nächsten nicht belügen, ihn verleumden oder schlecht über ihn reden, nicht verurteilen, sondern ihn entschuldigen, gut von ihm reden und alles zum Besten wenden. Und das sowohl in Worte als auch in Gedanken. Um zu verhindern, dass wir falsches Zeugnis über unseren Nächsten aussprechen, sollten wir auf unsere Emotionen achten. Denn empfinden wir negative Emotionen wie z.B. Neid, Wut, Hass usw., dann verlieren wir die komplette Kontrolle über unsere Emotionen. Dies führt dazu, dass wir anfangen unbewusst schlecht über Personen zu denken, was dazu führen kann, dass unsere negative Einstellung über Personen immer mehr werden. So viel, dass vieles schon auf Lügen basiert. Es wird immer größer. Und dies führt irgendwann dazu, dass wir es aussprechen und auch dementsprechend handeln. Meistens fängt es schon beim Denken an, und diese führt zu diesen Emotionen. Deswegen ist es am besten, nur das Gute aus den Personen herauszuholen und über diese zu denken. Auch wenn man dadurch verletzt wurde. Das was man denkt, das ist die eigene Realität. Denn Gott hat mal gesagt:
Sprüche 4:23
Was ich dir rate ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben!
DAS NEUNTE GEBOT
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
Was heißt das?
Dass wir unseren Nächsten nicht um sein Erbe oder sein Hab und Gut bringen, sondern ihm helfen dieses zu erhalten. Das bedeutet, sorge nicht dafür, dass dein Nächstes in den Ruin getrieben wird (z.B. den Verlust seines Arbeitsplatzes, den Verlust seines Hauses, Zerstörung der Familie, usw.). Zerstöre nicht sein Leben, sondern hilf ihm stattdessen sein Leben zu erhalten. Auch wenn er dir nichts Gutes getan hat oder dich verletzt hat. Werdet auch nicht eifersüchtig auf andere, wenn sie etwas haben, was ihr nicht habt. Freut euch stattdessen für sie. Denn bedenkt, alles auf dieser Welt ist vergänglich.
Matthäus 5:44
Doch ich sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.
Lukas 6:27
Euch aber, die ihr mir wirklich zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde und tut denen Gutes, die euch hassen.
DAS ZEHNTE GEBOT
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.
Was heißt das?
Dass wir unseren Nächsten nicht um das bringen, was sein ist oder zu ihm gehört, sondern ihm helfen, all dies an seiner Seite zu halten. Habe nicht das Verlangen, das haben zu wollen, was nicht dir gehört. Stattdessen freue dich für deinen nächsten. Denn wenn du das Verlangen hast, aber weist, dass du es nicht kriegen kannst, dann kann es zu Streit führen. Der Streit wird immer größer und man hat sich selber nicht mehr im Griff. Denn die Sünde lässt einen erblinden. Dies kann dazu führen, dass man unbewusst auch gegen alle anderen Gebote verstößt.
Jakobus 2:10
Es hilft nichts, wenn ihr alle anderen Gebote Gottes genau einhaltet. Wer nämlich auch nur gegen ein einziges seiner Gebote verstößt, der hat alle Gebote verstoßen und das ganze Gesetz übertreten.