Meine Mutter musste eines Tages ins Krankenhaus zur Untersuchung. Dort wurde bei ihr eine Darmtuberkulose festgestellt. Und dies musste für sechs Monate mit speziellen Medikamenten therapiert werden. Der Anfang der Therapie war noch harmlos. Dann habe ich sie für eine Weile bei mir Zuhause aufgenommen, weil sie zusätzlich auch noch ihre Blutdruckmedikamente nehmen musste, und diese waren keine gute Kombination mit den Tuberkulose-Medikamenten. Wir mussten mit Hilfe des Hausarztes ihren Blutdruck in den Griff bekommen, ohne die Therapie abzusetzen. Denn der Blutdruck ließ sich nicht so einfach senken. Als wir die Situation im Griff bekamen, konnte sie wieder in ihr eigenes Zuhause zurückkehren. Aber im Laufe der Zeit fing sie an, Dinge in ihrem Zuhause zu sehen und zu hören, die sie nicht sehen und hören sollte. Das Böse, das in ihrem Zuhause lauert, hat sie auf extremste Weise angegriffen. Ihre Bilder und Figuren haben laut ihrer Aussage angefangen, zu ihr zu sprechen, um ihr Angst einzujagen. Sie hatte sogar Würmer überall in ihrer Wohnung rumkriechen sehen. Sogar nicht gut aussehende Gesichter und merkwürdige Spuren konnte Sie an Wänden und Möbel sehen. Sie wurde in Angst und Schrecken versetzt. Ich hatte mich in dieser Zeit zum Glück schon etwas mit der ganzen Wahrheit, welches Jesus ist, auseinandergesetzt. So konnte ich ihr beibringen, dass das, was sie gesehen und gehört hat, eine Lüge des Bösen ist, der das Ziel hat, sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Denn das Böse tut alles, um uns Menschen Lügen zu verbreiten, damit wir in Angst und Schrecken versetzt werden.
Denn das Ziel des Bösen ist es, die Seele aller Menschen zu stehlen. Besonders in Zeiten des Carnivals waren die Angriffe bei ihr am intensivsten. Eines Tages ging ich sie besuchen, um nach dem Rechten zu sehen. Mein Bruder kam auch zu Besuch. Als ich sie gesehen habe, stand für mich fest, dass ich sie erstmal wieder für eine Weile zu mir nach Hause muss. Denn sie konnte keinen einzigen Schritt mehr alleine laufen. In jedem einzelnen Schritt hatte sie ihre Balance verloren. Das hat alles das Böse verursacht.
Als sie bei mir Zuhause war standen wir gemeinsam einige Geisteskämpfe durch. Sie konnte das Böse immer noch sehen und hören, aber in etwas abgeschwächter Form. Sie erzählte mir alles, was sie erfahren und gesehen hat und ich habe ihr Mut zugesprochen, indem ich ihr immer gesagt habe, dass Jesus da ist, egal was ist. Dann habe ich ihr die ganzen Tricks des Bösen beigebracht und wie sie arbeiten. Wir haben ständig gebetet. Aber wir haben nie damit aufgehört, an Jesus festzuhalten. Doch meine Gebete waren immer mit Unruhen verbunden. Denn während des Gebetes wurde ich immer durch äußere Umstände gestört. Und die Nächte waren immer so gut wie schlaflos, denn wir mussten ständig ihr Bluthochdruck kontrollieren. Auch mehrmals in der Nacht. Zur gleichen Zeit hatte ich auch noch meine Kinder, die in den Kindergarten mussten. Ich war einfach übermüdet und brauchte Kraft. Dann hatte ich auch noch die Welt gegen mich. Jeder wollte mir versuchen einzureden, dass meine Mutter irgendwo betreut (bsp. Altersheim) wohnen sollte, weil wir auch mal an unser eigenes Wohl denken müssen. Außerdem behaupteten alle, dass sie halluzinierte. Doch ich wusste genau, dass es keine Halluzination war, denn ich kannte die Wahrheit. Besonders in der eigenen Familie wurde mir das eingeredet. All diese Aussagen konnte und wollte ich einfach nicht akzeptieren. Denn in der Bibel steht (1. Timotheus 5,4), dass es die Aufgabe der Kinder sei, sich zuerst um die Eltern und die Großeltern zu kümmern. Und daran wollte ich mich halten. Außerdem würde ich sie abschieben, wenn ich sie betreut, irgendwo wohnen lassen würde. Das wollte ich nicht. Denn Jesus hat mal gesagt, dass wir ab und zu auch mal für andere Opfer bringen müssen. Und ich war für dieses Opfer bereit. Egal was die Anderen gesagt haben, ich habe sie bei mir wohnen lassen. Somit war Jesus in dieser Zeit der Einzige, der mir und meiner Mutter in dieser schwierigen Situation geholfen hat. Ich schlief in dieser Zeit immer neben meiner Mutter, damit ich gleich reagieren konnte, wenn was sein sollte. Eines Nachts, als ich bereits meine Augen verschlossen hatte, konnte ich Jesus mit verschlossenen Augen im Geiste sehen, wie Er hinter mir stand und mich ganz fest umarmt hat. Ich konnte sogar sein Gesicht sehen, das aber unklar war. Er hat mir dadurch bestätigt, dass Er die ganze Zeit bei uns ist und uns die Kraft gibt, die wir brauchen, um das alles zu überstehen. Am nächsten Tag war ich komplett von seiner Liebe erfüllt. Mein Herz war voller Liebe und ich hatte Kraft erhalten. Danke Jesus, von ganzem Herzen.
Irgendwann stellte ich fest, dass in der Verpackung der Tuberkulose Medikamente eine Schlange abgebildet war. Somit war klar, dass das alles das Böse verursacht hat. Aber weil Jesus so gut ist, hat Er die Hände der Ärzte geleitet und es wurde durch den Hausarzt festgestellt, dass sie bei einem Tuberkulose Medikament eine Überdosis hatte. Es wurde gerade noch rechtzeitig festgestellt, denn es hatte beinahe ihre Leber komplett zerstört. Es war knapp an der Grenze. Danke Jesus, von ganzem Herzen. Die Dosis wurde reduziert. Als es ihr besser ging, besuchten wir ihr Zuhause und schauten nach dem Rechten. Bei ihrem Zuhause waren die Angriffe immer am stärksten. Nach einem harten Kampf von zwei Monaten haben wir die Kämpfe überstanden. Wir gingen in ihr Zuhause, misteten alles aus und wurden alle Gegenstände los, die nicht gut sind, inklusive ihrer Figuren. Dann führten wir “Im Namen Jesus” eine Haussegnung durch. Durch diese ganze Situation hat sie ihre Angst komplett überwunden und als alles in ihrem Zuhause wieder rein war, konnte meine Mutter wieder zurück in ihr eigenes Zuhause. Ihre restliche Therapiezeit ist problemlos verlaufen. Vielen herzlichen Dank Jesus.
Nach Ende der Therapie musste meine Mutter wieder ins Krankenhaus zur Nachuntersuchung, um festzustellen, ob sie komplett geheilt ist. Vier Tage vor Ihrem Termin habe ich für sie für vier Tage gefastet, mit dem Ziel für die komplette Heilung. Ich nahm vier Tage keine Nahrung zu mir. Am dritten Tag meines Fastens bin ich morgens, als ich bereits schon aufwachte, noch einmal eingeschlafen. Ich bekam einen Traum. Ich war im Himmelreich und der Tisch war gedeckt. Mit mir waren noch andere, die vom gedeckten Tisch aßen, aber ich habe sie nicht erkannt. Nur Jesus habe ich erkannt. Wir haben Gemüsesuppe gegessen, den Jesus für uns alle aufgetischt hatte. Es hatte eine schöne goldene Farbe. Es hatte einen leckeren, aber sehr leichten Geschmack. Als ich aufwachte, behielt ich meine Augen geschlossen und ich konnte erkennen, dass Jesus mich zurück begleitet hatte. Jesus hat mir in dieser Zeit Nahrung gegeben, um mich zu stärken.
Zwei Tage später bekam ich von meiner Mutter die Bestätigung, dass sie komplett geheilt ist. Halleluja. Jesus ist so gut. Danke, danke, danke, von ganzem Herzen Jesus. Amen. Ohne Jesus hätten wir das nicht geschafft. Danke Jesus für all deine Hilfe. Nie wieder ohne Dich. Nur noch mit Dir.
Danke Jesus Christus, dass Du uns in dieser schwierigen Zeit die ganze Zeit beigestanden bist. Wir lieben Dich.
Heute bestätigt sich, dass dies keine Halluzination war. Denn meiner Mutter geht es wieder blendend, sie rennt wieder durch die Gegend und geht ganz normal ihren Alltag hinterher. Aber bis heute kann sie die Stimmen des Bösen hören. Doch die Angst ist komplett verschwunden. Sie können ihr nichts mehr antun. Und Jesus kümmert sich bereits um ihr Haus.
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